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Regenwassernutzung Sparen Sie wertvolles Trinkwasser wo es nicht gebraucht wird: WC-Spülung, Gartengießen, Fahrzeugwäsche und nicht zu letzt bei der Waschmaschine. Mit einer modernen
Regenwasser-Nutzungsanlage reduzieren Sie Ihren Trinkwasserverbrauch Wir beraten Sie gerne.
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Rund 130 Kubikmeter Wasser verbraucht eine vierköpfige Familie im Jahr. Gut die Hälfte dieser mit großem Aufwand aufbereiteten Menge fließt für die Toilettenspülung, Wäschewaschen, Putzen und für den Garten aus der Leitung. Für Aufgaben also, für die kostbares Trinkwasser viel zu schade ist und sich der Einsatz von Regenwasser gerade aufdrängt. Und das kommt nicht nur der Umwelt sondern auch dem Geldbeutel zu gute. Es gibt drei Hauptargumente, weshalb die Regenwassernutzung in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen wird.
Hygienische Bedenken bestehen bei der Regenwassernutzung bei sachgemäßer Installation der Anlage keine. Dies haben Erfahrungsberichte und wissenschaftliche Untersuchungen, wie z.B. in einer Langzeitstudie des staatlichen Hygieneinstitutes Bremen in Bezug auf die Nutzung von Regenwasser zum Toilettenspülen und Wäschewaschen bestätigt. Bei der Planung einer Regenwassernutzungsanlage ist darauf zu achten, daß diese nahezu wartungsfrei ausgelegt wird und durch das Ausbleiben einer Wartung kein Schaden entstehen kann. Darüber hinaus muß die für die Anwendungsbereiche erforderliche Wasserqualität erbracht werden und die ständige Betriebssicherheit gewährleistet sein. Diese Anforderungen können nur durch Komponenten gesichert werden, die wartungsarm. und betriebssicher sind und in sich ein System bilden, das aufeinander abgestimmt ist. Rechtlich fällt die Nutzung von Regenwasser unter den Bereich Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung. Diese Bereiche fallen unter die kommunale Zuständigkeit. In der Regel sind Regenwassernutzanlagen bei Ein- bis Zweifamilienihenhäuser nicht genehmigungspflichtig. Trotzdem sollte vor Anlagenerstellung die Genehmigungs- und Anzeigepflicht bei der örtlichen Bauaufsichtsbehörde erfragt werden. Darüber hinaus müssen bei der Erstellung der Anlage bestimmte technische Regeln gemäß den entsprechenden DIN-Vorschriften (wie DIN 1988 oder DIN 1986) beachtet werden. Die Funktion einer Regenwassernutzungsanlage ist denkbar einfach. Das Regenwasser, welches auf die Dachfläche eines Gebäudes fällt, wird über die Dachrinne und das Fallrohr zu einem Vorfilter geleitet. Der Vorfilter bildet die erste Reinigungsstufe in der Regenwasseranlage. Er filtert feste Schmutzpartikel aus dem Regenwasser, ohne diese zurückzuhalten, d.h. es sollte sich um einen Filter handeln, der sich selbst reinigt, wartungsarm ist, und den Schmutz entsorgt. Das gefilterte Regenwasser wird in den Regenwasserspeicher, der Schmutz in die Kanalisation geleitet. Der
Regenwasserspeicher dient neben der Speicherung des Regenwassers als
zweite Reinigungsstufe. Das Wasser im Behälter wird durch eine
Einlaufberuhigung ruhig gehalten. Schwerere Schmutzpartikel, die durch den
Vorfilter nicht zurückgehalten wurden, können dadurch besser auf den
Boden absinken (sedimentieren) und leichtere Stoffe können aufsteigen
(flotieren). Mit der variablen Saugleitung mit Zwangsführung wird dann
ca. 15 cm unter der Wasseroberfläche das sauberste Wasser abgesaugt.
Durch die Zwangsführung ist der Schwimmer fixiert und das Wasser wird zusätzlich
ruhig gehalten. Die Hausversorgung erfolgt mittels eines Regenwasserversorgungsmanagements. Das Regenwasserversorgungsmanagement ist eine Kombination von Hauswasserwerk und Trinkwassernachspeisung. Es sorgt für die Förderung des Wassers an die Entnahmestellen und die ständige Betriebsbereitschaft der Anlage. Die Steuerung der Anlage übernimmt selbsttätig Wartungsarbeiten und gewährleistet eine hohe Betriebssicherheit. Als Hauswasserwerk werden mehrstufige Kreiselpumpen mit Schaltautomat und integriertem Trockenlaufschutz verwendet. Die Pumpen sind leise, energiearm, korrosionsfest und wartungsarm. Die Trinkwassernachspeisung ist hausintem und bedarfsorientiert. Die Rohrinstallation sollte aus Gründen der Korrosionssicherheit in Kunststoff (PE o. PP) oder Edelstahl verlegt werden. Um Verwechslungen von Trinkwasser- und Regenwassernetz zu vermeiden, sollten für die beiden Leitungssysteme unterschiedliche Materialien verwendet werden. Die Rohrinstallation und die Entnahmestellen sind zu kennzeichnen und Zapfhähne sollten mit abnehmbaren Steckschlüsseln gesichert sein. Ein ökologisch optimales Konzept ergibt sich aus der Kombination von Regenwassernutzung mit Versickerung, da hierbei die Regenwasserrückhaltung konsequent unterstützt wird.
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